Senatswahl 2019

Vom 4. bis 6. Juni 2019 können Doktorand*innen zum ersten Mal vier Vertreter*innen in den Senat der Universität Heidelberg wählen. Wahlberechtigt sind alle eingeschriebenen Doktorand*innen.

Promovierende, die als akademische Mitarbeiter*innen an der Universität Heidelberg angestellt sind, konnten sich bis zum 30. April 2019 entscheiden, in welcher Wählergruppe sie wählen möchten. Haben sie bis zu diesem Tag nicht erklärt, in der Gruppe der Doktorand*innen zu wählen, wählen sie in der Gruppe der akademischen Mitarbeiter*innen.

Ablauf der Wahlen

Die Senatswahl für eingeschriebene Doktorand*innen erfolgt ausschließlich durch Briefwahl. Die Wahlunterlagen werden im Mai versendet.

Jede*r Doktorand*in hat insgesamt vier Stimmen und kann diese auf die Kandidat*innen der vorliegenden Wahllisten verteilen. Die Stimmzettel müssen spätestens am 6. Juni 2019 im Wahlbüro eingegangen sein.

Dieses Jahr liegt eine Liste mit Kandidaten für die Senatswahl vor. Die Wahl findet daher als Mehrheitswahl statt, d. h. die vier Personen mit den meisten Stimmen werden in den Senat gewählt. Es kann dabei pro Kandidat*in lediglich eine Stimme abgegeben werden.

Hintergrund

Mit der Änderung des Landeshochschulgesetzes, die am 30. März 2018 in Kraft trat, erhielten Doktorand*innen einen eigenen Status an den Universitäten in Baden-Württemberg. Sie wurden damit in den Hochschulgremien stimmberechtigt.

An der Universität Heidelberg wurde Anfang 2019 die Grundordnung entsprechend dem LHG geändert. Doktorand*innen erhielten dadurch vier Sitze im Senat, dem höchsten Entscheidungsgremium der Universität. Sie gehören mit den Studierenden, den akademischen Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen in Administration und Technik (alle mit jeweils vier Sitzen) nun zur vierten nicht-professoralen Statusgruppe im Senat. Insgesamt hat der Senat 39 stimmberechtigte Mitglieder.